Eine Sinfonie für Luzern.

“Eine Sinfonie für Luzern” ist ein Projekt von LUCERNE FESTIVAL zusammen mit dem Komponisten Tod Machover und der Luzerner Bevölkerung. Aus möglichst vielen gesammelten Tönen aus der Stadt entwickelte Tod Machover ein Klangwerk von und für Luzern.

Ich höre Luzern.

Wie klingt Luzern? Anders als andere Städte. Welche Geräusche und Töne sind typisch oder einzigartig für diese Stadt? An jedem Ort, zu jeder Tages- oder Jahreszeit hat Luzern eine andere Geräuschkulisse. Fügt man all diese aufgenommenen Tonstücke zusammen, entsteht ein einzigartiges Klangbild von Luzern. Tod Machover liess sich von den eingesendeten Tönen inspirieren und komponierte eine Sinfonie für Luzern, die am 5. September 2015 vom LUCERNE FESTIVAL ACADEMY Orchestra unter der Leitung von Matthias Pintscher uraufgeführt wurde.

Eine Sinfonie für Luzern – Uraufführung

Echos aus Luzern:

Die „Sinfonie für Luzern“ geht weit über ein reines Konzert hinaus. Sie war für die Guuggemusig Barfuessfäger ein länger dauerndes Projekt, das mit dem ersten Probebesuch von Tod Machover im letzten November angefangen und mit der Aufführung im KKL den absoluten Höhepunkt gefunden hat. Dazwischen waren unglaublich viele spannende und berührende Momente, die uns Amateurmusikerinnen und -musikern die Tür in eine neue Welt geöffnet haben. Wir sind begeistert und natürlich auch mächtig stolz, dass wir dabei sein konnten. Mario Schaffhauser, Barfuessfäger Guuggemusig Lozärn “Für mich war es aufregend all die Menschen kennenzulernen, die an diesem Projekt beteiligt waren und dass ich persönlich bei den Proben dabei sein durfte. Das Beste war schlussendlich zu sehen, wie Tod Machover mein Stück interpretiert hatte; ein unglaubliches Gefühl, denn er verstand die musikalische Botschaft dahinter und baute sie gekonnt in die Sinfonie ein.” Nadine Emmenegger, Schülerin “Das Projekt “Sinfonie für Luzern” war für mich eine einzigartige Erfahrung im Bereich komponieren. Die graphische Beabeitung von Melodien und Rhythmen mit der Hyperscore Software machte sehr viel Spass und ich habe auch viel gelernt. Höhepunkt des Projekts war natürlich das Konzert im KKL, es hat mir super gefallen. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich dabei sein durfte.“ Marius Fischer, Schüler “Mit diesem Projekt konnten wir unseren Horizont erweitern. Es war sehr spannend, mit dem Hyperscore zu komponieren. Es hat mir sehr gefallen.” Vera Stöckli, Schülerin “Es war eine sehr spannende Zeit, in der wir aus unseren Ideen Stücke formten und sie im Orchester umgesetzt sehen konnten. Dass Tod Machover unsere Kompositionen sogar in seiner Symphonie verwendete war einfach unglaublich! Es ist megaschön auf diese interessante Zeit zurückblicken zu können.” Manuel Zemp, Schüler “Es waren tolle Erfahrungen, welche wir sammeln durften durch das Projekt  “eine Sinfonie für Luzern”. Vom ersten Tag an waren wir begeistert von der Idee und gespannt, wie es schlussendlich klingen würde. Heute können wir glücklich zurückblicken, denn es war ein atemberaubendes Konzert mit unglaublichen Momenten, welche wir nie vergessen werden.  Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir diese Gelegenheit bekamen und sind sehr stolz!“ Nadine Purtschert, Schülerin “Das Projekt war super cool. Es waren viele neue Erfahrungen, Eindrücke, die mich sicher lange begleiten werden. Danke für diese Chance!!!“ Leana Schmid, Schülerin „… wahres Highlight … Tod Machover hat die Herzen der Luzerner im Sturm erobert mit seiner sagenhaften, kraftvollen, überraschungsreichen, packenden und berührenden Musik. Ich war ganz ergriffen und habe rundherum Tränen vor Ergriffenheit erlebt. Ursula Burger “Das Hyperscore-Projekt am diesjährigen Lucerne Festival ist ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen, die Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und sie schlicht ihr bestes machen lassen. Seit der ersten Begegnung mit Tod Machover war (und bin) ich von seinen Ideen und seiner Persönlichkeit begeistert. Das ganze Festival Team um Johannes Fuchs hat uns liebevoll und unterstützend begleitet. Wir haben komponiert, arrangiert, mit jungen Musikern aus der Academy geprobt und eine grandiose Uraufführung der Sinfonie für Luzern erleben dürfen! Danke Lucerne Festival!” Luigi Laveglia, Komponist und Dozent Hochschule Luzern – Musik / Musikschule der Stadt Luzern Ein wildes Durcheinander, in dem selbst eine Kuh ästhetisch muht Tagesanzeiger 07.09.2015

Luzern komponieren #1

von Tod Machover, 5. Juli 2015 Nachdem ich das letzte Jahr damit verbracht habe Luzern zuzuhören und die Menschen vor Ort kennenzulernen, arbeite ich nun intensiv daran Luzerns musikalisches Porträt Eine Sinfonie für Luzern zu komponieren. Natürlich habe ich mir schon länger vorgestellt, wie alle verschiedenen Klänge, nd was für eine Stimmung dieses Stück haben könnte. Aber die Magie entsteht erst, wenn man sich hinsetzt und beginnt Entscheidungen zu treffen – grosse und kleine – für alle Teile der Sinfonie.…

Ein vorösterlicher Besuch in Luzern

Tod Machover, 2 April 2015 Gerade bin ich von meinem Besuch in Luzern nach Boston zurückgekehrt. In Luzern habe ich an verschiedenen Projekten für das diesjährige Sommerprogramm von LUCERNE FESTIVAL gearbeitet. Wie immer war Luzern wie eine Oase für mich, diesmal noch ausgeprägter als sonst. Mein letzter Besuch war während der lauten, kalten und feuchten Fasnacht und als ich vor drei Tagen nach Boston zurückkehrte, war der Winter immer noch da, der Boden der Felder meiner Farm aus dem 18th Jahrhundert schneebedeckt und die Luft eiskalt. So viel lebhafter waren die Tage in Luzern, der Frühling lag bereits in der Luft, der Himmel leuchtete intensiv blau, freundliche Gesichter und die spirituelle, ernste Musik des Oster-Festivals füllten die Kirchen und den... Weiterlesen

Abenteuer Fasnacht

Tod Machover, February 23, 2015 Seit Monaten habe ich geplant die Fasnacht in Luzern zu besuchen, wohlwissend, dass die Fasnacht den Charakter und Klang der Stadt prägt und dass es ein Abenteuer sein würde, das ich austesten wollte als Teil der Sinfonie für Luzern. Ich wusste allerdings nicht, was für ein Abenteuer mich dort erwartete.…

Was heisst zuhören?

Bryn Bliska and Charles Holbrow, MIT Media Lab, Boston USA Was heisst eigentlich einer Stadt zuhören? Und wie hält man wiederum diese Erfahrungen fest und teilt sie mit anderen? Als Forschungsassistenten in der «Opera of the Future»-Arbeitsgruppe teilen wir die Vorliebe für das aktive Hören und schätzen uns glücklich unterschiedliche Orte auf der ganzen Welt besuchen zu können, um uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Da Ihr Euch alle mit der Sinfonie für Luzern beschäftigt, möchten wir mit Euch unsere Herangehensweise teilen: Obwohl es keinen richtigen oder falschen Weg gibt einer Stadt zuzuhören, so gibt es doch unterschiedliche... Weiterlesen

Nebliger Zauber und Musik!

Vom 22.–26. November bin ich zurück nach Luzern gereist, um die Stadt noch weiter nach spannenden Tönen zu erkunden – und nicht nur neue Geräusche durfte ich entdecken, sondern auch sehr viel Musik: Neben einer unbeschreiblich verrückten Probe eines lokalen Guggenmusik Ensembles hörte ich wunderbare Klaviermusik auf dem Piano-Festival (zum Beispiel ein großartiges Pollini Konzert), leitete einen Workshop und traf eine Reihe faszinierender Menschen, mit denen ich Ideen und potentielle Kollaborationen diskutierte. Für eine sehr idyllische, ruhige und geschichtsträchtige Stadt ist es doch jedes Mal recht geschäftig, wenn ich in Luzern bin; teilweise weil wir versuchen, so viele Aktivitäten wie möglich in meinen Kalender zu pressen bevor ich zurück nach Boston fliege, und weil Luzern einfach eine nie versiegende Quelle von Musik, Ideen und Leben... Weiterlesen

Wie ich mit Luzern spiele

Tod Machover bloggt aus Boston Ihr könnt Euch das vielleicht schwer vorstellen, aber ich sitze heute Morgen in meinem Musikstudio (einer Scheune aus dem 18. Jahrhundert bei Boston) … und höre Luzern zu!…

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